Natürliche Unterstützung bei Chemotherapie und Strahlentherapie sowie in der Nachsorge von Krebs

Jedes Jahr trifft es viele Tausende von Menschen. Die Diagnose Krebs kann das Leben auf viele Arten verändern. Aber dank Früherkennung und Fortschritte in der medizinischen Behandlung, hat die Diagnose etwas vom Schrecken verloren. Krebs kann geheilt werden. Allerdings, der Erfolg hat seinen Preis. Typischerweise ist eine Strahlen- oder Chemotherapie von schweren Nebenwirkungen begleitet. Die Chemotherapie und Bestrahlung können sehr belastend sein und, auch wenn erfolgreich überstanden, die nachkommenden Jahre sind davon geprägt. In einer solch herausfordernden Lebensphase können die natürlichen Inhaltsstoffe der Sanddorn-Pflanze Deinen Körper und Dein Wohlbefinden auf mehrfache Art unterstützen.

Was ist Sanddorn?

Sonnenhungrige Pflanzen müssen sich besonders vor Schäden durch UV-Strahlen schützen. Bei der Pflanze gilt, wie beim Menschen – ein Zuviel an Strahlung kann Schaden anrichten. Strahlung erzeugt oxidativen Zell-Stress durch so genannte freie Radikale im Gewebe. Viele Substanzen im Sanddorn sind bioaktiv, sie binden die freien Radikale, und können so Ihre Zellen und Ihr Gewebe vor oxidativem Stress schützen.

Sanddorn (Hippophae Rhamnoides) ist besonders reich an bioaktiven Substanzen. In der Natur fällt die Pflanze durch die kräftige Sonnenfarbe der Beeren auf, aber die leuchtende Farbe bestimmt nicht deren wahren Wert.

“Sanddorn ist vermutlich die Pflanze mit dem höchsten Gehalt von biologisch wirksamen Inhaltsstoffen und Wirkungen”, meint der klinische Prüfarzt und Universitätsprofessor Dr. W. Mosgöller.

Nicht umsonst wird die Pflanze schon seit Jahrtausenden in der Volksmedizin eingesetzt.

Was macht Sanddorn so besonders?

Sanddorn verfügt über eine Fülle wertvoller pflanzlicher Wirkstoffe. Um nur eines der bekannteren Antioxidantien zu nennen: dass im Sanddornfruchtfleischöl enthaltene Vitamin E dient als wichtiger Zellschutz, es trägt dazu bei, die Körperzellen vor (therapiebedingt) gesteigertem Stress und seinen Folgen zu schützen.

Zu den wichtigsten bioaktiven Inhaltsstoffen von Sanddorn zählen:

  1. Polyphenole
  2. Vitamine (A, B12, C, E)
  3. Ungesättigte Fettsäuren
  4. Organische Säuren (Citronate, Maleate, etc.)
  5. Saponine (Bitterstoffe)
  6. Mineralstoffe

Aber nun der Reihe nach:

Polyphenole

Polyphenole finden sich in den Schalen von so manchem Obst, Gemüse und Getreide. Sanddorn ist besonders reich daran. Polyphenole sind die größte Gruppe von bioaktiven Substanzen, die Sanddorn anbietet. Sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckregulierend. Sie schützen unsere Zellen und Organe vor freien Radikalen, wie sie beispielweise bei Bestrahlung mit energiereichen Strahlen vorkommen [1, 2].

Vitamine

Sanddorn ist bekannt als “Vitamin-C-Bombe”. Der Vitamin-C-Gehalt übertrifft sogar den von Zitrusfrüchten. Damit kann die Pflanze nicht nur das Immunsystem unterstützen. Schwierige Lebensphasen sind geprägt von Müdigkeit und Schwäche. Vitamin C schützt vor oxidativem Stress, es verbessert die Aufnahme von Eisen [3, 4]. Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems bei.

Dazu kommen das fettlösliche Vitamin A, dessen Vorstufen, Carotinoide, sowie Vitamin E (Tocopherol). Die meisten kennen Vitamin A als “Vitamin für die Sehkraft”, aber es unterstützt die Immunabwehr und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Vitamin E ist ein Radikalfänger, es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Sanddorn ist eine der wenigen pflanzlichen Quellen für Vitamin B12. Das macht die Pflanze besonders für Veganer die Vitamin B12 Tabletten nehmen interessant. Vitamin B12 spielt eine wesentliche Rolle für die Blut- und Zellbildung, sowie Stoffwechselprozesse und ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Nervensystems unverzichtbar.

Ungesättigte Fettsäuren und organische Säuren

Sanddorn enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter Omega-3-, Omega-6- und die seltenen Omega-7-Fettsäuren, deren positiven Wirkungen und Einnahmesicherheit von wissenschaflichen Arbeitskreisen, aber auch von mit Gesundheit befassten Behörden, wie der deutschen Bfarm oder der europäischen EFSA, bestätigt werden.

Die Beeren und Blätter von Sanddorn enthalten außerdem organische Säuren, die an Stoffwechselprozessen beteiligt sind und antimikrobiell wirken [5, 6].

„Der Einsatz von Sanddornöl mit seinen Fettsäuren Palmitoleic-acid und Alpha-Linolenic-acid ist für den Strahlenschutz bedeutsam“ Universitätsprofessor Dr. Wilhelm Mosgöller.

Mineralien und Saponine (Bitterstoffe)

Sanddorn enthält eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelementen, Kohlenhydrate und Proteine, sowie Saponine. Das sind Bitterstoffe, denen ähnlich wie Polyphenolen, eine entzündungshemmende, blutdrucksenkende, immunstimulierende, antibiotische und antioxidative Wirkung zugeschrieben werden [7-9].

Sanddorn – Zubereitung

Aus gutem Grund findet man Sanddorn in Nahrungsergänzungsmitteln und Tees. Die SANDICCA Sanddornöle (Fruchtfleischöl oder Kernöl) schmecken nicht nur gut, aufgrund der bioaktiven Inhaltsstoffe sind sie auch ein Rohstoff für Naturkosmetika. Dass Sanddorn-Extrakte antioxidativ, antiinflammatorisch und immunregulierend wirken, ist hinreichend belegt [10-12], Vitamin E ist ein vielseitiges Antioxidans, die antioxidative Wirkung von Vitamine C ist bei Erwachsenen und Kindern klinisch erprobt [13].  

Das Wissen, wie Sanddorn sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken kann, entwickelt sich stetig weiter. Wir von SANDICCA verfolgen die internationale Forschung.  Wir wollen sie mit eigenen Studien mitgestalten. Dabei geht es uns schwerpunktmäßig um Studien zur Anwendung bei Krebs und als Unterstützung der Krebstherapie.

Anstrengende Krebstherapie

Die Schwere der Nebenwirkungen führt die Patientinnen und Patienten an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. –Universitätsprofessor Dr. W. Mosgöller

Dank medizinischer Fortschritte hat sich das Krankheitsbild gewandelt. War Krebs früher fatal, spricht man heute zunehmend von einer chronischen Erkrankung. Allerdings, onkologische Therapien, wie die Strahlen- oder Radiotherapie, oder die klassische Chemotherapie können für Betroffene extrem belastend sein.

Nebenwirkungen in der Chemotherapie und Strahlentherapie

Häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind Übelkeit und Durchfall, Müdigkeit und Erschöpfung, Unfruchtbarkeit sowie Symptome, die mit freien Radikalen und erhöhter Entzündungs-Aktivität im Organismus einhergehen. Die Strahlentherapie zielt auf den Tumor, schädigt aber auch das Erbgut (DNA) in den bestrahlten Haut-Zellen und in benachbarten Gewebs- und Körperregionen. Die meisten Chemotherapien belasten die Leber und andere Organe massiv.

Positiv ist aber die Zunahme von Heilungserfolgen. Diese zeigen sich in der steigenden Zahl so genannter Langzeitüberlebender. Mit diesem Erfolg steigt aber auch die Zahl der Patienten, welche aufgrund der therapiebedingten DNA-Schäden Spätfolgen der Therapie zu spüren bekommen.

Langzeitfolgen der Strahlen- und Chemotherapie

Die deutsche Krebsgesellschaft, schreibt zu den möglichen Nachwirkungen einer Krebstherapie:  

… Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren haben es möglich gemacht, dass die Heilungsraten in den letzten Jahren stark angestiegen sind. So leben allein in Deutschland rund vier Millionen Menschen, die eine Krebserkrankung erfolgreich überstanden haben. Auch wenn für die Betroffenen mit der Zeit das Risiko eines Rückfalls schwindet, können Krebstherapien mitunter unerwünschte Langzeitfolgen, die sich auf die Lebensqualität auswirken, verursachen…1

Wenn die Krankheit besiegt ist, fragt selten wer nach, welche Schäden die lebensrettende Krebs-Therapie verursacht hat, und ob man dagegen etwas unternehmen kann. Nach der Behandlung erfolgt die ärztliche Nach-Betreuung. Ist der Tumor endgültig besiegt? Oder kommt es zu einem Rückfall? Nach der Therapie kommt die Zeit des Auskurierens von Organ- und Gewebsschäden, die als Nebenwirkung der Therapie entstanden sind.

Meist bleibt unbeachtet, dass sowohl durch Chemotherapie als auch Strahlentherapie verursachte Langzeitschäden in gesunden Zellen das Risiko für die Entwicklung eines Folgetumors erhöhen [14].

Angesichts der steigenden Zahl von Langzeitüberlebenden werden in Zukunft vermehrt Studien durchgeführt, die Langzeitüberlebende begleiten. In diesem Kontext forciert die SANDICCA GmbH die Forschung zur aktiven Rolle von Sanddornprodukten.

Mit Sanddorn Nebenwirkungen und Spätfolgen der Strahlen- und Chemotherapie lindern

Sanddorn wirkt anti-oxidativ & entzündungshemmend

In normalen Mengen erfüllen freie Radikal-Moleküle eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Kommunikation zwischen den Immunzellen [15]. Allerdings kommt es oft durch Umwelteinflüsse und insbesondere durch onkologische Therapien zu einem Anstieg der freien Radikale. Ein Zuviel davon kann Zellschäden verursachen. Beim Tumor sind Zellschäden ja gewünscht, aber für normale Zellen bedeutet die Therapie oxidativen Stress. Chronischer oxidativer Stress wird mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht. Beispiele dafür sind Diabetes, Alzheimer, Parkinson, Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und – leider auch Krebs [15]. Krebstherapien rufen Entzündungsreaktionen im Körper hervor, und chronisch anhaltende Entzündungen sind ein wesentlicher Faktor, der die Entstehung von Tumoren begünstigt.

Die anti-inflammatorischen Wirkstoffe in Sanddorn können freie Radikale neutralisieren und so die negativen Auswirkungen des oxidativen Stresses reduzieren.

Internationale Forschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Regulierung der freien Radikale beiträgt, Krebserkrankungen vorzubeugen und die Nebenwirkungen der Krebstherapie zu mildern [12].

Sanddorn bei der Strahlentherapie (Radiotherapie)

Ziel einer Radiotherapie ist die Zerstörung der Zellen in einem begrenzten Areal, wo der Tumor sitzt. Darüber liegt gesunde Haut, in der Umgebung liegt gesundes Gewebe. Durch die Bestrahlung sterben Zellen ab oder sie werden geschädigt. Die Folge ist eine „Gewebswunde“, die eine Entzündungsreaktion in Gang setzt. Es kommt zu freier Radikalen und Entzündungs-Botenstoffe, die im Blut zirkulieren. Ähnlich wie bei einer Grippe bleibt die Entzündung nicht lokal beschränkt, sondern erfasst den ganzen Körper.

Zahlreiche Forschungsberichte beschreiben, wie die entzündungshemmenden Stoffe aus der Sanddorn-Pflanze die Nebenwirkungen der Strahlentherapie und Radiotherapie und Nebenwirkungen – wie Verbrennungen der gesunden Haut – begrenzen können. Die bisherige internationale Sanddornforschung lässt hoffen, dass die bioaktiven Inhaltsstoffe der Sanddorn-Pflanze die durch Strahlung verursachten Schäden an gesundem Gewebe mildern, vielleicht sogar völlig vermeiden können [16-18].

Beides, Chemotherapie und Strahlentherapie, zielt auf die Abtötung der Krebszellen. Allerdings schädigen die Therapien auch das umliegende Gewebe. Die im Zuge der Therapie entstehenden freien Radikale sind für Krebszellen zwar tödlich, aber es entsteht ein Entzündungsherd, und die Entzündung erfasst den gesamten Körper. Onkologen versuchen eine Balance zwischen der Tumorbekämpfung einerseits und den Nebenwirkungen und dem Schutz des gesunden Gewebes herzustellen [19].

SANDICCA hat es sich zu Aufgabe gemacht, die Forschung, insbesondere klinische Studien, mit und zu Gunsten der Patient:innen voranzutreiben.

Sanddorn bei der Chemotherapie

Ähnlich wie bei der Radiotherapie, verursachen viele Chemotherapeutika zur Krebsbehandlung ebenfalls oxidativem Stress. Sie wirken über die Bildung freier Radikale und diese greifen Tumorzellen aber auch gesundes Gewebe an. Da Antioxidantien aber nicht nur gesunde, sondern auch Krebszellen vor Schäden schützen könnten und solcherart die Wirkung der Krebstherapie abschwächen können, vertreten viele Onkologen die Meinung, dass Antioxidantien direkt während einer Chemo- oder Strahlentherapie vermieden werden sollten [20]. Die Sichtweise fokussiert auf den Tumor, lässt außer Acht, dass die bei der Behandlung entstehenden freien Radikale und Entzündungsstoffe sich im ganzen Körper ausbreiten und dort nicht den Tumor, sondern gesunde Gewebe und Organe schädigen können.

Dass Antioxidantien die Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder Strahlentherapie reduzieren können, ist in der Fachwelt unumstritten. Studien beschreiben, dass der Schutzeffekt für normales Gewebe größer ist, als die Beeinträchtigung der Krebstherapie [21]. Weil viele Nebenwirkungen der Krebstherapie sich in tumorfernen Gebieten zeigen, ist uns ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der sowohl den Tumor als auch die Tumorumgebung bzw. den ganzen Organismus berücksichtigt, ein Anliegen.

WICHTIG: Um keine denkbaren Gegenanzeigen für den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung Deiner Tumortherapie zu übersehen, solltest Du die beabsichtigte Einnahme mit Deiner/Deinem behandelnden Onkologin/Onkologen vorab absprechen.

Mit Sanddorn das Immunsystem bei Krebs stärken

Das in Sanddorn enthaltene Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems bei. Vitamin C und Vitamin E tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Chemotherapeutika verteilen sich im ganzen Körper und beeinträchtigen auch gesunde Zellen, sehr oft sind die Immunzellen besonders betroffen. Sanddorn stärkt aufgrund seiner einzigartigen Kombination von Wirkstoffen das Immunsystem wie keine andere Pflanze und unterstützt die Abwehrkraft des Körpers. Ein gestärktes Immunsystem kann Infektionen besser abwehren und Komplikationen, die den Behandlungsverlauf erschweren, vermeiden oder minimieren.

Zu den immunaktiven Mikronährstoffen des Sanddorns zählen insbesondere Vitamin C, D, A, E und Zink. Zink ist entscheidend für die normale Entwicklung und Funktion von Zellen, die an der Immunantwort beteiligt sind und auf Infektionen reagieren. Es hilft die Entzündungsreaktionen im Körper im Gleichgewicht zu halten, und es sorgt für die Aufrechterhaltung der Barrierefunktion der Haut gegen Infektionserreger [22].

Die bioaktiven Inhaltstoffe von Sanddorn und deren Zusammenwirken machen die Pflanze zu einem einzigartigen Kraftspender für das Immunsystem.

Vom Krebs geheilt, aber nicht gesund

In der Regel ist das Immunsystem während und nach einer Krebstherapie massiv geschwächt. Inhaltstoffe von Sanddorn, wie Vitamin C, können zu einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems beitragen. Vitamin A unterstützt die Immunabwehr und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Durch die Strahlentherapie verursachte Hautschäden können durch den Einsatz von Vitamin-A-haltigen Präparaten gepflegt werden. Vitamin A ist wichtig für das Wachstum von Zellen.

Krebs, und insbesondere die Krebstherapie, kann eine anhaltende Müdigkeit und Kraftlosigkeit bedingen (Fatigue-Syndrom). Auch hier gilt: Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems bei. Vitamin C und Vitamin E tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Sanddorn bei Spätfolgen der Krebstherapie

Polyphenole, die in Sanddorn reichlich enthalten sind, verfügen über das Potential, Entzündungen und Gewebsschäden, die als Spätfolgen der Krebstherapie auftreten können, zu lindern [1, 2, 14, 23].

Weil bei der Strahlen- und Chemotherapie freie Radikale die Krebszellen zerstören aber auch gesunde und Zellen geschädigt werden, die nach der erfolgreichen Krebs-Therapie im Körper verbleiben, ist eine der unerwünschten Langzeitfolgen ein Folgetumor, der aus einer Zelle mit geschädigter DNA entstehen kann.

Der Effekt, dass die langfristige Einnahme von antioxidativen Substanzen präventiv wirkt, ist für die Langzeiteinnahme der Vitamine A & E (Carotinoide, Vitamin A, Vitamin E ) erforscht. Beide Vitamine haben ein geringes Potential, die Entstehung von Folgetumoren zu unterdrücken. Allerdings, Raucher sollten keine Vitamin-A- oder Beta-Carotin-Präparate zu sich nehmen. Es gibt auch Hinweise dahingehend, dass bei Rauchern die Langzeiteinnahme von hochdosierten Carotinoiden das Tumorrisiko erhöht[24], während für Polyphenole des Sanddorns und grünem Tee (Kaempferol, Quercetin, Epicatechin) eine Schutzwirkung beschrieben ist [25].

Fazit

Die Sanddornforschung eröffnet Perspektiven, sowohl für die Begleitung der Krebsbehandlung in Absprache mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt, als auch für die Prävention etwaiger Spätfolgen einer Strahlen- und/oder Chemotherapie. Die Einnahme am Tag der Therapie könnte mit der Tumor-Bestrahlung oder bestimmten Chemotherapien eine Wechselwirkung auslösen. Sprich bitte mit Deiner/m behandelnden Ärztin/Arzt, ob an diesen Tagen mit der Einnahme pausiert werden soll. 

Angesichts der körperlichen und psychischen Herausforderungen, die sich Krebspatient:innen während und auch noch lange nach der erfolgreichen Krebstherapie stellen, ist Sanddorn aufgrund des Reichtums an bioaktiven Inhaltstoffen wie Polyphenole, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren, u.v.m., ein starker Verbündeter in einer schwierigen Lebenssituation, wie es eine Krebsdiagnose mit sich bringt. Ziel einer Begleittherapie mit Sanddorn ist es, das körperliche und physische Wohlbefinden, sowie die körperliche Widerstandskraft der Patient:innen zu unterstützen.

Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften können dazu beitragen, oxidative Schäden und Entzündungsreaktionen im Körper zu reduzieren, die durch die Krebs-Behandlung verursacht werden. Darüber hinaus unterstützt Vitamin A die Immunabwehr und hat eine Funktion bei der Zellteilung, das sind Funktionen, die durch die meisten Krebstherapien stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

In Anbetracht seiner positiven Eigenschaften ist Sanddorn ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel in dieser Lebensphase, mit dem Potential für eine unterstützende Begleittherapie.

Die Forschung erweitert laufend unser Verständnis über die vielfältigen Wirkungen von Sanddorn und das Wissen über die potenziellen gesundheitlichen Vorteile der Pflanze. Sanddorn hat das Potenzial, die Lebensqualität von Krebspatienten signifikant zu verbessern sowie die langfristigen Folgen der Therapien zu mildern.

SANDICCA GmbH

Als junges, innovatives Unternehmen ist SANDICCA mit universitären Partnern an der aktuellen Sanddorn-Forschung beteiligt. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung neuer hochwertige Produkte zur Unterstützung von Krebspatienten und Krebspatientinnen.

Mit unseren beiden Sanddornölen (Sanddornfruchtfleischöl und Sanddorn-Kernöl), den Immun-Frische-Präparaten (Frische-Elixier +C und Frische-Elixier Immuno Plus) sowie dem Sanddornblatt-Tee bieten wir schon jetzt Lösungen an, um die Lebensqualität unter den Anforderungen einer Krebstherapie zu verbessern. Es ist unsere Mission, das Potential traditioneller Heilpflanzen mit Methoden der modernen Wissenschaft zu belegen.

Unser Ziel ist es,

  • Krebspatient:innen während der Therapie und Nachsorge zu begleiten und
  • nach der Therapie bei der Rückkehr zu ihrem Wohlbefinden zu unterstützen.

Zitierte Fachliteratur

  1. Raj, S., R. Manchanda, et al., Review on Natural Bioactive Products as Radioprotective Therapeutics: Present and Past Perspective. Curr Pharm Biotechnol, 2022. 23(14): p. 1721-1738.
  2. Lang, D.K., H. Singh, et al., Radioprotectors: Nature’s Boon. Mini Rev Med Chem, 2021. 21(20): p. 3074-3096.
  3. Rummel, W., H. Jacobi, et al., Enterale Resorption kleinster Eisenmengen. Naunyn Schmiedebergs Arch Exp Pathol Pharmakol, 1956. 228(1-2): p. 204-6.
  4. Doppelfeld, E., H. Kutzim, et al., Einfluss von Askorbinsäure auf die Resorption von Natrium-Ferrizitrat-Komplex. MMW Munch Med Wochenschr, 1974. 116(16): p. 845-50.
  5. Ciesarová, Z., M. Murkovic, et al., Why is sea buckthorn (Hippophae rhamnoides L.) so exceptional? A review. Food Res Int, 2020. 133: p. 109170.
  6. Ma, X., W. Yang, et al., Health promoting properties and sensory characteristics of phytochemicals in berries and leaves of sea buckthorn (Hippophaë rhamnoides). Crit Rev Food Sci Nutr, 2022. 62(14): p. 3798-3816.
  7. Sławińska, N., J. Żuchowski, et al., Extract from Sea Buckthorn Seeds-A Phytochemical, Antioxidant, and Hemostasis Study; Effect of Thermal Processing on Its Chemical Content and Biological Activity In Vitro. Nutrients, 2023. 15(3).
  8. Chen, C., W. Gao, et al., Four new triterpenoid glycosides from the seed residue of Hippophae rhamnoides subsp. sinensis. J Asian Nat Prod Res, 2014. 16(3): p. 231-9.
  9. Gao, S., S. Basu, et al., Bioavailability challenges associated with development of saponins as therapeutic and chemopreventive agents. Curr Drug Targets, 2012. 13(14): p. 1885-99.
  10. Liu, Y., L. Ran, et al., Basic characterization, antioxidant and immunomodulatory activities of polysaccharides from sea buckthorn leaves. Fitoterapia, 2023. 169: p. 105592.
  11. Jadoon, S., S. Karim, et al., Anti-Aging Potential of Phytoextract Loaded-Pharmaceutical Creams for Human Skin Cell Longetivity. Oxid Med Cell Longev, 2015. 2015: p. 709628.
  12. Glasauer, A. and N.S. Chandel, Targeting antioxidants for cancer therapy. Biochem Pharmacol, 2014. 92(1): p. 90-101.
  13. Hemilä, H. and E. Chalker, Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013, Issue 1. Art. No.: CD000980. DOI: 10.1002/14651858.CD000980.pub4. Cochrane Database of Systematic Reviews 2013. Art. No.: CD000980(1).
  14. Mishra, K.N., B.A. Moftah, et al., Appraisal of mechanisms of radioprotection and therapeutic approaches of radiation countermeasures. Biomed Pharmacother, 2018. 106: p. 610-617.
  15. Valko, M., D. Leibfritz, et al., Free radicals and antioxidants in normal physiological functions and human disease. Int J Biochem Cell Biol, 2007. 39(1): p. 44-84.
  16. Yahyapour, R., D. Shabeeb, et al., Radiation Protection and Mitigation by Natural Antioxidants and Flavonoids: Implications to Radiotherapy and Radiation Disasters. Curr Mol Pharmacol, 2018. 11(4): p. 285-304.
  17. Raghu, S.V., S. Rao, et al., Fruits and their phytochemicals in mitigating the ill effects of ionizing radiation: review on the existing scientific evidence and way forward. Food Funct, 2023. 14(3): p. 1290-1319.
  18. Abdullahzadeh, M. and S. Shafiee, To compare the effect of sea buckthorn and silver sulfadiazine dressing on period of wound healing in patients with second-degree burns: A randomized triple-blind clinical trial. Wound Repair Regen, 2021. 29(5): p. 732-740.
  19. Borek, C., Antioxidants and radiation therapy. J Nutr, 2004. 134(11): p. 3207s-3209s.
  20. Lawenda, B.D., K.M. Kelly, et al., Should supplemental antioxidant administration be avoided during chemotherapy and radiation therapy? J Natl Cancer Inst, 2008. 100(11): p. 773-83.
  21. Simone, C.B., 2nd, N.L. Simone, et al., Antioxidants and other nutrients do not interfere with chemotherapy or radiation therapy and can increase kill and increase survival, part 1. Altern Ther Health Med, 2007. 13(1): p. 22-8.
  22. Shankar, A.H. and A.S. Prasad, Zinc and immune function: the biological basis of altered resistance to infection. Am J Clin Nutr, 1998. 68(2 Suppl): p. 447s-463s.
  23. Singh, I.P., F. Ahmad, et al., Therapeutic potential of seabuckthorn: a patent review (2000-2018). Expert Opin Ther Pat, 2019. 29(9): p. 733-744.
  24. Harvie, M., Nutritional supplements and cancer: potential benefits and proven harms. Am Soc Clin Oncol Educ Book, 2014: p. e478-86.
  25. Bobe, G., S.J. Weinstein, et al., Flavonoid intake and risk of pancreatic cancer in male smokers (Finland). Cancer Epidemiol Biomarkers Prev, 2008. 17(3): p. 553-62.

Internetquellen

  1. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/leben-mit-krebs/alltag-mit-krebs/langzeitueberleben-nach-krebs-wie-lange-ist-ein-k.html ↩︎

https://ak-omega-3.de/

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RV_STP/m-r/omega-3-fettsaeuren.html

https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/120727