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David gegen Goliath: Eine österreichische Beere gegen die Pillen-Industrie

David gegen Goliath: Die Sanddornbeere – ein kleines Multitalent gegen die Pillen-Industrie

Drei Schutzvitamine für die Abwehrkräfte: Was in der Pharma- und Lebensmittelindustrie synthetisch gemischt wird, wächst in den SANDICCA-Sanddorngärten an einem Strauch

Orangefarbene Sanddornbeeren an einem Zweig vor blauem Himmel
© SANDICCA

Wenigzell, im Oktober 2026

Drei Schutzvitamine, eine Beere, null Kilometer Überseefracht: Der Sanddorn vereint Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin – das Trio, das gemeinsam die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Während Kombipräparate in der Erkältungssaison Rekordumsätze schreiben, zeigt das steirische Familienunternehmen SANDICCA seit knapp zehn Jahren, dass es natürlich, regional und nachhaltig geht.

Was ist Sanddorn?

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ein dorniger Strauch, heimisch in Europa und Asien. Als Pionierpflanze trotzt er kargen Böden, Kälte und Trockenheit und trägt im Spätsommer leuchtend orange Beeren.

Über 190 bioaktive Substanzen stecken im Sanddorn, darunter Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin, dazu ungewöhnlich viel Fruchtfleischöl. Im Volksmund heißt die Beere „Zitrone des Nordens“.

Hochsaison für Immun-Booster – ein Blick auf das Kleingedruckte

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt im Handel die umsatzstärkste Zeit des Jahres: Gefragt sind Vitamine in Reinform, Brausetabletten oder „innovative Immun-Komplexe“.

Doch wer die Packung umdreht, erlebt oft eine Überraschung: Ganz vorne stehen häufig Wasser, Zucker und Feuchthaltemittel, gefolgt von synthetischen Vitaminen, Säuerungsmitteln und Konservierungsstoffen. Der beworbene Pflanzenextrakt steht meist erst am Ende – und stammt oft vom anderen Ende der Welt.

Ist das überhaupt erlaubt? Ja.

Die österreichische Nahrungsergänzungsmittelverordnung regelt, welche Vitamine und Mineralstoffe in welcher Form erlaubt sind – egal, ob aus Frucht oder Labor. Und weil Zutaten laut EU-Lebensmittelinformationsverordnung nach Gewichtsanteil gereiht werden, verrät die Position des Extrakts ganz legal, wie wenig davon drin ist.

Der Wunsch nach Gesundheit und langem Leben ist ein Milliardengeschäft. Laut IP Österreich (2024) greifen mehr als vier von fünf Österreicher:innen zwischen 18 und 59 Jahren zumindest gelegentlich zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Geht es auch anders? Ja – und zwar aus der Steiermark.

Tanja und Gabriel Kroisleitner haben SANDICCA 2017 als regionale Initiative im oststeirischen Joglland gegründet, wo das Familienunternehmen bis heute zu Hause ist. Hier, auf rund 860 Metern Seehöhe, wurden die ersten Bio-Sanddorngärten Österreichs ausgepflanzt. Weitere SANDICCA-Sanddorngärten liegen nahe den Nationalparks Donau-Auen und Neusiedler See – Seewinkel, seit 2025 kommt ein Partner-Landwirt in Jessen (Elster) in Deutschland dazu. Ein patentiertes Kaltrührverfahren ohne Erhitzung macht daraus eine Frische-Nahrungsergänzung mit über 50 Prozent Sanddornanteil.

„Wir müssen der Natur nichts hinzufügen, was sie nicht ohnehin in die Beere gepackt hat. Gesundheit, Nachhaltigkeit und Regionalität schließen einander nicht aus – sie gehören zusammen.“, Tanja Kroisleitner, Geschäftsführerin und Gründerin der SANDICCA GmbH.

Tanja Kroisleitner, Gründerin von SANDICCA, pflückt Sanddornbeeren in den Sanddorngärten im Joglland
Tanja Kroisleitner, Gründerin und Geschäftsführerin der SANDICCA GmbH. © SANDICCA

Drei Verbündete in der orangen Beere

Je nach Standort enthält Sanddorn rund zehnmal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Bemerkenswert ist vor allem die Kombination: Vitamin E fängt in den Zellmembranen freie Radikale ab, Vitamin C „lädt“ verbrauchtes Vitamin E wieder auf. Beide tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Die erste Verteidigungslinie: Haut und Schleimhäute

Bevor das Immunsystem eingreifen muss, stehen Haut und Schleimhäute als Grenzposten bereit. Sind die Schleimhäute in Nase, Mund, Bronchien und Darm intakt, halten sie Krankheitserreger und Reizstoffe auf Abstand und entlasten die körpereigene Abwehr.

„Im Herbst greifen viele zur Packung aus dem Regal. Wir laden ein, vorher einen Blick auf die Rückseite zu werfen“ Tanja Kroisleitner, Geschäftsführerin und Gründerin der SANDICCA GmbH.

Fazit: Sanddorn Frischeelixier und Sanddorn-Fruchtfleischöl gehören zusammen

Die Schutzstoffe des Sanddorns stecken in zwei Rohstoffen: Vitamin C im Fruchtsaft, Vitamin E und Beta-Carotin im Fruchtfleischöl. Deshalb gehören beide täglich zusammen:

  • Das Frische-Elixier liefert kalt gerührt Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt; zwei Teelöffel decken rund 70 Prozent des Tagesbedarfs.
  • Das Bio-Sanddornfruchtfleischöl liefert Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bildet, das zur Erhaltung normaler Schleimhäute und Haut beiträgt, sowie Vitamin E; zwei Teelöffel decken rund 70 Prozent des Tagesbedarfs.

Erst zusammen bringen Sanddorn Frischeelixier und Sanddorn-Fruchtfleischöl die ganze Bandbreite der Sanddornbeere auf den Tisch.

Erhältlich sind die SANDICCA-Produkte in ausgewählten österreichischen Apotheken, in allen Filialen von Martin Reformstark, bei Vertriebspartner:innen und unter www.sandicca.com.

Über SANDICCA

Das Familienunternehmen SANDICCA aus Wenigzell kultiviert in der steirischen Bergregion Joglland Österreichs ersten Bio-Sanddorn. Das Gründerpaar Tanja und Gabriel Kroisleitner entwickelt daraus innovative Frische-Nahrungsergänzungen, native Öle aus Sanddornfruchtfleisch und -kernen sowie Bio-Naturkosmetik. Die ökologische Linie reicht vom biologischen Anbau über schonende Haltbarmachung ohne Erhitzung bis zum CO2-neutralen Versand in kompostierbarem Material.

Dicht besetzter Sanddornzweig mit orangen Beeren
© SANDICCA

Rückfragen:
Ing. Tanja Kroisleitner
SANDICCA GmbH, Sommersgut 55, 8254 Wenigzell
Tel. +43 664 9675160 · office@sandicca.com
www.sandicca.com

Fotos, Abdruck honorarfrei (© SANDICCA)

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